| Geschrieben von Michael |
Samstag, 09.01.2010 |
|
 |
|
| Rohkost-Sushi? Da staunen selbst die Japaner ... :-) |
|
|
|
| Zutaten für 2 Personen |
| Reis-Ersatz:
Für die Hosomaki wird eine Art "Reis" gebraucht (natürlich nehmen wir da keinen wirklichen Reis...sonst wär's ja nicht Roh). Dazu gebe ich Dir jetzt einige Vorschläge. Du kannst dann selbst nach Geschmack entscheiden, was Dir am liebsten ist. Ich verwende dazu den Zerhackeraufsatz von meinem Pürierstab.
- Blumenkohl (sehr Reisähnlich, aber nicht für jeden gut verdaulich)
- Pastinaken
- Rohes Sauerkraut (sehr lecker und gut für die Verdauung...)
- Angekeimten Wildreis (habe ich persönlich nur gelesen - nie ausprobiert. Daher keine Garantie)
- Angekeimte Sonnenblumenkerne
- Gehäckselte oder geriebene Karotten (ist nicht so japanisch...aber auch lecker)
- Mischungen von oben stehendem
Der "Reis" soll kleben, sonst halten die Hosomaki nicht. Gut funktioniert, wenn Du ein paar Sonnenblumenkerne mit Wasser zu einer Paste pürierst und das mit dem Häckselgut zu einer Art Klebmasse mischst. Leider gibt es bei dem Rezept keine genauen Angaben - das ist ein Freestyle-Rezept zum Probieren :-)
Zutaten:
- 1 Gelbe Paprika
- 1 Karotte
- 1 Gurke
- 1 größere Avocados
- 4 große Shii-Take Pilze
- Rohe (unerhitzte) Nori-Blatt-Platten (im Bioladen oder beim Asiaten)
- 1 TL Öl
- 1 EL Shoyu Soße
|
| Zubereitung |
Das Öl und das Shoyu in einen flachen Teller geben. Die Shii-Take Pilze in lange Streifen schneiden und in dem Teller einlegen. Ab und an wenden (so jede Minute), damit es sich ein wenig vollsaugt. Das Gemüse in lange, dünne Streifen schneiden. Eine Nori-Platte nehmen und mit ein wenig Wasser bestreichen, so dass sie weich und biegsam wird. In der Mitte der ausgelgten Platte dünn den "Reis" ausstreichen und darauf die Gemüse-Streifen in eine Bahn legen. Dann das ganze zu einer Rolle einwickeln. Das Ende des Nori-Blattes pappt normalerweise an sich selbst, so dass sich lange Rollen ergeben. Vorne und hinten abschneiden und dann in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die dann hochkant hin stellen. |
| Tipp |
Nach Kreativität kombinieren und servieren. Kann gut mit Stäbchen gegessen und in eine Sosse eingetunkt werden. Soyu ist vielen Rohköstlern dazu zu scharf. Dann tut es auch z.B. ein Kräuter- oder Knoblauchöl. Köstlich und eine Augenweide! Dazu kann auch Meeretich (oder gleich Wasabi = jap. Meerrettich) gegessen werden (wie im Bild unten zu sehen). |
| Rezeptbild groß |
 |
| Folgende Geräte sind zur Zubereitung dieses Rezeptes nützlich: |
|