Geschrieben von Michael    |   Donnerstag, 22.09.2011
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Jackfrucht Übersicht
Jackfrucht
Kategorie: Tropenfrüchte
Name: Jackfrucht
Familie: Moraceae
Gattung: Artocarpus
Art: heterophyllus
Die größte Frucht der Welt
    
Jackfrucht - Leckeres und Interessantes:
Nährstoffe pro 100 g
Energie: 98 kcal
Wasser: 75 g
Proteine: 1,6 g
Kohlehydrate: 21 g
Fette: 0,2 g
Faserstoffe: 1 g
Kalium: 407 mg
Phosphor: 38 mg
Calcium: 22 mg
Beschreibung:
Die Jackfrucht ist die größte Baumfrucht überhaupt – einfach nur gigantisch. Die größten davon werden bis zu 50 kg schwer ! Typischerweise haben die Früchte aber eher zwischen 4 und 8 Kg und sind zwischen 20cm und 90cm groß. Die Schale besteht aus kleinen Noppen, die wie Kegel geformt sind, das Ding sieht aus wie aus einem Fanatasy-Film und erinnert an Drachen.
Im Inneren liegt das leckere Fruchtfleich, das in Taschen angeordnet ist. Um die Taschen herum sind Bandfasern angeordnet. Im Inneren jeder Tasche ist ein ca. 3 cm langer Kern. So können in einer einzigen Frucht bis zu 100 Kerne enthalten sein. Der Geruch ist superlecker, erinnert an eine Mischung aus Bananen und Ananas mit einer Spur Zimt. Der Geschmack ist erfrischend, ungefährt so wie Zitronentorte.

Reifung und Lagerung:
Wenn eine Jackfrucht reif ist, dann wird ihr Geruch kräftiger und die Konsistenz weicher. Die Farbe der Schale ist kein ausschlaggebendes Kriterium – tatsächlich kann eine komplett grüne Jackfrucht im Inneren Vollreif sein. Man kann die Reife einer Frucht testen, indem man vorsichtig einen Kegel der Oberfläche herausschneidet und probiert. Den Strunk der Frucht darf man nie anscheiden, weil sonst der weitere Reifeprozess abgebrochen wird. Um die Jackfrucht noch länger aufbewahren zu können, kannst Du folgenden Trick anwenden : Du schälst die Frucht mit einem scharfen Messer, jedoch lässt Du die weiße Schicht unter der oberen Noppenhaut intakt. Die Fruchtfleischkammern darunter sollen unversehrt bleiben. So kannst Du sie an einem luftigen Ort sogar bei Zimmertemperatur länger lagern, als ungeschält.

Verzehr:
Die Sorten mit festem Fruchfleich kannst Du gut per Messer öffnen und in Scheiben schneiden. Aus den nicht essbaren Teilen der Frucht kann flüssiger Latex austreten – er ist harmlos und reizt die Haut nicht, lässt sich leicht mit ein wenig Speiseöl entfernen. Am besten ißt Du das dann mit Messer und Gabel.
Sehr spektakulär kann die Frucht serviert werden, indem die äußeren Hüllen entfernt werden, so dass die Fruchtfleisch-Taschen alles sichtbar sind. Die Kerne kann man durch kleine Schnitte in die Taschen hindurch entfernen. Das ganze kann dann noch bunt und phantasievoll dekoriert werden, die ein Geburtstagskuchen oder eine Torte. Bei Sorten, die sehr weiches Fleisch haben eignet sich diese Methode aber nicht. Erkundige Dich deshalb vor oder während des Kaufes.

Botanik:
Der Jackbaum wird ca. 20 Meter hoch, was in Anbetracht der Größe seine Früchte noch moderat ist. Die Früchte wachsen direkt aus dem Stamm heraus und nicht an den Ästen (die könnten sie vermutlich nicht halten, vor allem, wenn sie weit außen wachsen würden). Die Blätter des immergrünen Baumes sind 10-20 cm lang. An einem Baum sind sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind, jedoch wird im Kulturanbau von menschlicher Hand bestäubt, was den Ertrag deutlich steigert, weil dann mehr Taschen wachsen. Der Baum ist frostempfindlich und braucht feuchtwarmes, tropisches oder subtropisches Klima. Er gedeiht in Asien bis in 1000 Meter Höhe über dem Meer. Sein Holz wird als hochwertiges, resistentes Edelholz ähnlich Mahagoni geschätzt und für den Bau von Möbeln und Instrumenten verwertet. Manche Bäume haben ca. 150 Früchte pro Jahr. Die Ernte erfolgt meist ganzjährig.

Verbreitung:
Es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Arten von Jackfrüchten : Die weichen, die Du mit der bloßen Hand öffnen kannst und die härteren, knackigen, für die man ein Messer benötigt. Jeckfrucht wird hauptsächlich in Asien angebaut (Indien, Birma, Sri Lanka, China, Idonesien, Phillipinen, etc.), sowie in Australien, Brasilien und im tropischen Teil Afrikas (Kenia, Uganda, Kamerun, Guinea).

Geschichte:
Die Jackfrucht entstand ursprünglich wohl zur Zeit der Dinosaurier, im Mesozoikum. Ich meine, machen wir uns mal nichts vor : sie sieht auch so aus J. Sie ist mit etwas 110 Millionen Jahren also eine der ältesten Früchte überhaupt. Da der Baum in Thailand als Glücksbringer gilt, pflanzt sich dort fast jede Familie, die einen Garten besitzt, mindestens einen Ableger. Ich würde sagen, für die Leute ist Nahrungsmäßig gut gesorgt. Allein das ist ja schon ein Glücksbringer. Da der Geschmack der Jackfrucht sehr lecker ist und die Früchte wirklich riesig sind, kann ich sie jedem als Erlebnis in jeder Hinsicht nur empfehlen !

  
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