| Geschrieben von Michael |
Donnerstag, 22.09.2011 |
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| Kategorie: |
Nüsse |
| Name: |
Cashew-Nuss |
| Familie: |
Sumachgewächse (Anacardiaceae) |
| Gattung: |
Anacardium |
| Art: |
occidentale |
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| Cashew-Nuss - Leckeres und Interessantes: |
| Nährstoffe pro 100 g |
| Energie: |
600 kcal |
| Wasser: |
4 g |
| Proteine: |
17 g |
| Kohlehydrate: |
21 g |
| Fette: |
42 g |
| Faserstoffe: |
3 g |
| Kalium: |
552 mg |
Beschreibung:
Die Cashewnuss wächst im Inneren des Cashewapfels, einer Scheinfrucht ungefähr so groß wie eine Birne. In jedem Cashewapfel ist genau eine einzige Nuss, ca. 3 cm lang. Diese hat in ihrem Inneren einen nierenförmigen weißen Kern. Die Cashewnuss gibt es im normalen Supermarkt meißt gekocht und gesalzen. Bei Versendern wie Orkos gibt es sie aber auch roh – und roh erinnert ihr Geschmack an Streichkäse mit diesem milchigem Unterton.
Reifung und Lagerung:
Die Farbe der Scheinfrucht, in der die Cashewnuss eingeschlossen ist, ändert sich während der Reifung von grün nach rot-braun. Wenn die Reife abgeschlossen ist, fällt die äußere Hülle ab, die Nuss bleibt aber mit dem « Apfel » verbunden. Die Nüsse werden gesammelt, vom Apfel getrennt und dann luftgetrocknet. Der Cashewapfel ist übrigens auch lecker, aber sehr schlecht transport- und lagerfähig, weshalb man ihn bei uns praktisch nicht bekommt.
Wenn Du Cashewnüsse über längere Zeit hinweg lagern willst, dann am besten Licht- und Luftgeschützt, sowie kühl. Ideal ist ein Kühlschrank oder ein trockener Keller. Bei Raumtemperatur halten sie sich jedoch für mittlere Zeit auch gut.
Verzehr:
Um den Nusskern einer rohen Cashew herum befindet sich ein rosa Häutchen. Man kann die Nuss mit oder ohne dieses essen – beide Geschmäcker sind leicht unterschiedlich und lecker. Die Haut lässt sich durch leichtes Reiben der Nuss zwischen den Fingern ganz einfach entfernen.
Ist die Nuss noch nicht geschält, sondern noch in der Schale, so gibt es einiges zu beachten. Zwischen der Schale und dem Kern befindet sich nämlich eine ätzende Flüssigkeit, außerdem ist die Schale elastisch und dadurch nicht so einfach zu knacken, wie wir das von anderen Nüssen kennen. Die meisten Hersteller lösen das, indem sie die Nüsse kochen und dadurch die Flüssigkeit neutralisieren. Aber wir wollen hier ja rohe und natürliche Kost ! Bei Orkos zum Beispiel kann man die Cashews geschält (also nur die Kerne) und !roh erhalten, weil die ein spezielles Verfahren entwickelt haben, wie sie den Kern aus der Nuss kriegen, ohne dass dieser mit der ätzenden Flüssigkeit in Kontakt kommt.
Botanik:
Der Cashewbaum ist botanisch mit dem Mango- und dem Pistazienbaum verwandt. Er wird bis zu 15 Meter hoch, trägt immergrünes, sehr dichtes Laub und duftende grün-gelbe oder rosane Blüten. Der Cashewapfel ist eine Scheinfrucht, lecker und enthält das 5-fache an Vitamin C wie z.B. Orangen. Am Cashewbaum finden sich meist bereits zwischen dem zweiten und fünften Jahr nach der Pflanzung die ersten Früchte. Bei einer Lebensdauer von bis zu 30 Jahren trägt ein Baum pro Saison ca. 15 kg Nüsse. Die Bäume wachsen in subtropischem und vor allem tropischem Klima und vertragen absolut keine Temeperaturen unter 17 °C. Am wohlsten fühlen sie sich in niedrigem Terrain und in Küstennähe. Da seine Ansprüche an den Boden sehr gering sind, sie diese Bäume ideal für Wiederaufforstungen und im Kapf mit Bodenerosion – sie wachsen auch an Hängen super. Er ist vollkommen resistent gegen Insekten und Krankheiten und benötigt nach dem Pflanzen praktisch keinerlei menschliche Pflege mehr. Das ätzende Öl, das zwischen der Schale und dem Kern ist, wird übrigens in der Lederherstellung, als Schmiermittel oder Isolator verwendet. Außerdem kann man damit Holz umweltfreundlich gegen Termiten behandeln. Das Holz des Baumes ist so wasserresistent, die Leute dort bauen daraus Boote und Kanus.
Verbreitung:
In den tropischen Regionen des amerikanischen Kontinents wächst der Baum vor allem. Es gibt sogar eine wilde Art, die essbare Früchte hervorbringt, diese wächst wor allem in Kolumbien. Außerdem werden die Nüsse auch in Indien, Sri Lanka, Indonesion, Madagaskar und Teilen des afrikanischen Kontinents angebaut. Der Handel mit den Nüssen begann ab dem 20 Jahrhundert so richtig in Schwung zu kommen. Davor waren die Nüsse (außer in den Anbauregionen) weitgehend unbekannt.
Geschichte:
Ursprünglich kommt der Baum aus dem Amazonas und Brasilien. Die Portugiesen haben die leckere Frucht entdeckt und in ihren anderen tropischen Kolonien zum Anbau gebracht. Der Name stammt von dem Indianischen Wort « acaju » des Volkes der Tupi aus Brasilien. Die Portugiesen machten daraus « caju », die Franzosen « cajou » und die Briten « cashew ». Da die Inder den heiklen Prozess des Schälens der Nuss (wegen der ätzenden Flüssigkeit) besonders gut drauf hatten, waren sie über 40 Jahren lang mit ca. 90% der Weltexporte führend. Wobei sie nicht all diese Nüsse anbauten, ein großer Teil davon wurde zum Schälen von Afrika dort hin befördert. Vietnam hat sich allerdings angeschickt und Indien diese Führungsrolle abgerungen. Die heute üblichste Schälmethode wird durch mindestens einen Koch- bzw. Röstvorgang abgewickelt, um die Schale zu öffnen und die ätzende Flüssigkeit (das Cardol) zu neutralisieren. Es gibt sie aber (wenn auch selten) noch roh, wie z.B. bei Orkos. Die beziehen sie von kleinen Bauern in Sri Lanka. Die Nüsse werden dabei mit Handschuhen von Hand geschält, ohne sie zu erhitzen.
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Orkos ist das Rohkost-Tropenfrucht-Versandhaus schlechthin! Und unterstützt unsere Rezepte-Webseite regelmäßig mit Spenden von frischem Obst und Gemüse. Danke Dafür! Superlecker!
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