Geschrieben von Michael    |   Samstag, 30.07.2011
Orkos ist das Rohkost-Tropenfrucht-Versandhaus schlechthin! Und unterstützt unsere Rezepte-Webseite regelmäßig mit Spenden von frischem Obst und Gemüse. Danke Dafür! Superlecker!
Geschmack, Frische, riesige Auswahl, 100% Rohkostqualität! Ich empfehle Dir Orkos guten Gewissens - bin selbst seit Jahren zufriedener Kunde.

Leckere Tropenfrüchte in 100% Rohkostqualität - jetzt bestellen unter www.orkos.com
oder Telefon 0800-9998881 (in der BRD Kostenlos)
  
Ananas Übersicht
Ananas
Kategorie: Tropenfrüchte
Name: Ananas
Familie: Bromeliazeen
Gattung: Ananas
Art: comosus
Stachelig und superlecker
    
Ananas - Leckeres und Interessantes:
Nährstoffe pro 100 g
Energie: 52 kcal
Wasser: 84 g
Lipide: 0,15 g
Proteine: 0,5 g
Faserstoffe: 1,4 g
Zuckergehalt: 13 g
Vitamin C: 19 mg
Provitamin A: 10 bis 290 µg
Zitronensäure: 0,9 g
Beschreibung:
Anders als vermutet, wachsen Ananas nicht an Bäumen, sondern am Boden inmitten spitzer, langer Blätter. Die Frucht besteht aus vielen kleinen Früchten die um den Strunk wachsen. Mit Nährstoffen und Sonnenlicht verwöhnt, kann die einzelne Ananas bis zu 3 kg schwer werden. Wie eine Krone sitzt auf dieser leckeren Frucht eine spitz zulaufende Blätterhaube.
Die schuppige Schale der reifen Frucht kann zwischen gelben, roten, orangen und sogar grünen Tönen variieren. In der Mitte jeder Schuppe befindet sich ein „Auge", welches beim Entfernen der Schale zu sehen ist.
Das gelbliche Fruchtmark ist mit einem süßlichen und belebenden Nektar durchtränkt. Schneidet man eine Ananas auf, erfüllt sie das Haus mit ihrem exotisch-angenehmen Geruch.

Verzehr:
Sind genügend begierige Esser zu Hause um eine ganze Ananas zu schlachten, kann man sie folgendermaßen „tranchieren": Am Strunk halten um sie schälen zu können und die „Augen" durch nebeneinander gesetzte Schnitte herauszuschneiden, damit ein gewundenes Muster entsteht. Sehr dekorativ und für Gäste immer amüsant.
Will man nicht die ganze Ananas essen, sondern sich noch ein wenig aufheben, kann sie der Länge nach in fingerdicke Scheiben geschnitten werden ohne sie vorher zu schälen. Dann noch in Dreiecke schnibbeln und die Häppchen sind fertig. Wichtiger Hinweis für Dich: Der süßere Teil der Frucht ist unten, schneide sie also am besten der Länge nach in Scheiben und nicht in Ringe.

Ernte, Lagerung und Reifung:

Die Ananas reift nach der Ernte nicht nach, sie muss also vollreif geerntet werden, damit man auch was von der Süße hat! Das kannst Du aber im normalen Supermarkt meist vergessen! Es ist nicht ganz einfach eine wirklich reife Frucht zu erkennen, da die Schale bei manchen Sorten auch in reifem Zustand dunkelgrün sein kann. Ich finde, am Geruch kann man sie unaufgeschnitten noch am ehesten einschätzen.
Die Ananas ist ein wenig empfindlich. Beheimatet in den Tropen, verträgt sie die Temperaturen in unseren Regionen nicht besonders. Ganze reife Früchte lagert man am besten zwischen 7 und 10 °C und Unreife zwischen 10 und 13 °C. Aber bei Raumtemperatur hält sich die Ananas auch mehrere Tage lang. Schon geschnittene Früchte legt man am besten in den Kühlschrank, wo sie sich ebenfalls mehrere Tage lang halten.

Botanik:
Die Ananas ist eine besondere Frucht: Sie entsteht, indem ein roter, dorniger Blütenstand NICHT befruchtet wird, sondern sich mit der Zeit in die Frucht wandelt. Im Laufe ihres Wachstums erhält der Stiel, der sie nährt und durchzieht, dieselbe Konsistenz wie die Verbindung fleischiger Früchte, die sie umgibt.
Die Pflanze wird durch Ableger oder über die Wiedereinpflanzung der Blätter einer alten Ananas vermehrt. Nach ungefähr 18 bis 22 Monaten ist sie reif. Die Ananas kann nur dann Samen tragen, wenn sie vom Kolibri bestäubt wurde. Er ist die einzige Vogelart die dazu in der Lage ist, was dementsprechend selten vorkommt. Tja, dumm gelaufen – wieso denkt sich die Natur sowas unwahrscheinliches aus? Aber anscheinend hat's doch oft genug geklappt, damit die leckeren Früchte bis heute existieren können.
Die Ananas mag es in tropischen und subtropischen Klimazonen, am liebsten in geringer Höhe bei Temperaturen zwischen 20 und 45 °C. Mit ihren kurzen Wurzeln bevorzugt sie einen sehr trockenen und krümeligen Boden in dem viele Mikroorganismen leben.

Sorten:
Die Ananas wird das ganze Jahr über in den tropischen Ländern angebaut: Taiwan, Puerto Rico, Hawaii, die Elfenbeinküste, Brasilien, Guinea, Mexiko, Südafrika, die Philippinen und Martinique.
Die Ananassorten der Welt werden in fünf Haupt-Arten unterteilt:
- Cayenne (oder glatte Cayenne ): ist die bekannteste Sorte. Sie ist groß mit glatten Blättern und saftigem, eher hellgelbem Fruchtfleisch.
- Mauritius: ist eine mittelkleine, in Asien beheimatete Sorte, die Schale wird bei voller Reife ganz und gar gelb. Das sehr süßes Fruchtfleisch hat nur wenig Säure und wird oft zur Saftherstellung verwendet.
- Queen Victoria (oder nur Queen oder Victoria): sie ist klein und mit stacheligen Blättern bewehrt. Im Innern dunkelgelb, ist sie kompakter und weniger saftig, aber süß und aromatisch.
- Ruby (oder Red Spanish): die mittelgroße Frucht verfügt über eine rote Schale und sehr hellem Fruchtfleisch.
- Sonne : eine mittelgroße Sorte mit dunkelgelbem, süßem Fruchtfleisch.
- Zuckerhut: ist die am zartesten und säreärmsten unter ihren Vertretern. Die kleine bis mittelgroße Frucht ist von hellem Fruchtfleisch geprägt.

Geschichte und Anekdoten:
Das Wort Ananas kommt aus der Sprache der Guarani-Indianern und heißt im Prinzip „duftend". Weil ihre Form die Spanier an Pinienzapfen erinnerte (die sie von daheim kannten), taufen diese sie „piña". Die Engländer haben das aufgegriffen und nannten sie in der Folge „pineapple". Ursprünglich stammt die Ananas aus Südbrasilien und Paraguay. In ganz Süd- und Mittelamerika verbreitet wurde sie angeblich von Tupi-Guarani-Indianern. Karibische Indianer brachten sie dann über See nach Guadaloupe, wo sie von Kolumbus 1493 entdeckt wurde. Im 16 Jahrhundert wurde die Ananas dann in Subtropischen Ländern eingeführt, schließlich im 17 Jahrhundert in Europa, wo im 18 Jahrhundert sogar der Anbau in französischen Treibhäusern gelang. Im 19 Jahrhundert dann wurde die Ananas in fast alle tropischen Länder zum Anbau gebracht und ist seither eine der bekanntesten Tropenfrüchte. Der Verkauf in Dosen mit Zuckerpampe ist zwar eine Zumutung, aber auf diese Weise wurde die Frucht letztlich auf der ganzen Welt jedem bekannt. Die Ananas wird außer zum leckeren Verzehr auch noch naturheilkundlich verwendet, vor allem äußerlich zur Reinigung von Wunden und der Unterstützung von Heilungsprozessen bei Verbrennungen und Vernarbungen.
  
Orkos ist das Rohkost-Tropenfrucht-Versandhaus schlechthin! Und unterstützt unsere Rezepte-Webseite regelmäßig mit Spenden von frischem Obst und Gemüse. Danke Dafür! Superlecker!
Geschmack, Frische, riesige Auswahl, 100% Rohkostqualität! Ich empfehle Dir Orkos guten Gewissens - bin selbst seit Jahren zufriedener Kunde.

Leckere Tropenfrüchte in 100% Rohkostqualität - jetzt bestellen unter www.orkos.com
oder Telefon 0800-9998881 (in der BRD Kostenlos)
  
Zurück zur Früchte-Kategorie  "Tropenfrüchte"